ROTERFELD

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Biografie (verfasst von Real Artist Group)

Weit waren sie geritten in ihrem Zorn, viel zu weit, und nie hatten sie ein roter Feld geschlagen als dieses." (aus „Roterfeld“ von Aaron Roterfeld)

 

Biographie 

roterfeld_logo

„Blood Diamond Romance“

VÖ: 14.10.2011


Premium Records
EAN: 4046661234626
EAN (LTD): 4046661235326

 

Geschrieben von Real Artist Group

 

Wer ist Aaron Roterfeld?

Man nennt ihn schon den Falco des Düster Rock, den Crocodile Dundee aus Vorarlberg oder einfach Forrest Punk. Alles richtig - und auch wieder nicht.

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Falsche Bescheidenheit war gestern, Aaron Roterfeld fängt da an, wo andere sich am Ziel sehen. Der Herbst wird heiß, wenn Roterfeld am 14. Oktober mit seinem Debüt-Album „Blood Diamond Romance“ Einzug in die Szene hält.

"Für seine Songs ist dem Mann mit dem durchdringenden Blick und der Bowie-Attitüde das Beste gerade gut genug", schreibt der Sonic Seducer. Produziert von den Gold-, Platin- und Grammy verwöhnten Berman Brothers (Baha Men, Coldplay, Cher, OST Sopranos, Sex And The City), Finnlands Hit-Musikschmied Hiili Hiilesmaa (HIM, Lordi, Apocalyptica) und 70/80er Artrock Legende Frank Bornemann (Eloy, Guano Apes, Helloween), wirft Roterfeld große Schatten, bevor die Scheinwerfer überhaupt warmgelaufen sind.

Wer will schon in der Garage frieren! Den Mief von Jugendzentren, Provinz und Kuhstall erspart sich der neue Stern am Rockhimmel und nimmt fix die Abkürzung. Instinktiv schlägt der Sänger und Songwriter Schneisen wildromantischer Passagen, schwimmt in treibenden Riffs und findet sich auch in melancholischer Dunkelheit auf seiner Entdeckungsreise durch den Dark Rock/ Alternativ Pop-Genre-Dschungel bestens zurecht. Den musikalischen Kompass hat Roterfeld eingebaut.  Nur eins kann er definitiv nicht – Ruhe geben.

Das bekommen seine Eltern schon früh zu spüren. Das 700 Seelendorf im Ländle, dem westlichsten Zipfel Österreichs, wird dem jungen Außenseiter schnell zu eng. Er ist anders, als die anderen Kinder. Seine Aufsätze handeln vom Krieg der Mäuse gegen die Ratten, „irgendwie war da schon immer dieses Düstere, so ein Beigeschmack von Kampf und Bitterkeit“, überlegt er jetzt. Wo andere angstvoll das Licht anlassen, stiehlt sich Aaron nachts aus seinem Zimmer und geht allein in den Wald. „Don’t Be Afraid Of The Dark“ skandiert Roterfeld heute, weil er sie selber nicht hat, die Angst vorm Unbekannten? Aaron: „Klar habe ich Angst, mir ist nur irgendwann aufgefallen, dass die Angst nicht immer Recht hat. Wenn man ganz tief in den Wald hineingeht, dann wird die Angst zunächst immer extremer, verliert sich dann aber, bis man sich cool und frei fühlt. Das Stück ist ein Plädoyer sich seinen Ängsten zu stellen und daran zu wachsen.“

Aarons Eltern helfen ihm dabei: Sie erlauben ihm mit gerade mal 16 Jahren mutterseelenallein nach Japan zu fliegen, um sich dort in Karate ausbilden zu lassen. „Die vielen Bruce Lee-Filme und mein damaliger Kampfsport-Spleen, haben mich auf diese wirre Idee gebracht.“ Roterfeld will’s wissen, will in ein japanisches Kloster und dort wie Karate Kid aus der Asche steigen, denn in Österreich „kämpft man in den Dojos eher gegen das Einschlafen, als gegeneinander“. Er strandet in einer Tokioter Kampfschule. Dort lässt man den verrückten Österreicher mittrainieren. Aaron schläft zwischen Kisten auf dem Schulspeicher und schrubbt im Gegenzug allabendlich den Boden. Nach knapp zwei Monaten ist er zurück, abgebrannt und geläutert - fürs Erste. Heute lässt uns sein gefürchteter Kampfschrei in „Sick Of Being Bored“ erzittern.

Er nennt es seinen Dämon. Seit frühester Kindheit macht er ihm zu schaffen, treibt ihn an und weckt diese zwingende Abenteuerlust: „Ich fühle das physisch! Ich konnte es nicht mehr ertragen jeden Tag zur Schule zu gehen, in diesem Konventions-Korsett zu leben. Ich glaube das haben meine Eltern gespürt.“

Die Musik ist mittlerweile sein ständiger Begleiter. Jede Menge Songs und ein fünf Track Demo liegen schon in der Schublade, darunter „Nothing Lasts But The Past“: „In diesem Song finde ich von Jahr zu Jahr mehr Wahrheit, obwohl ich ihn so früh geschrieben habe.“ Von seiner Mutter erhält er Klavierunterricht, Gitarre bringt er sich selbst bei. Nur populäre Musik erscheint den Eltern zu gefährlich für ihren Spross: „Mein Vater hielt ein Schlagzeug für die totale Verrohung der Menschheit.“ Alice In Chains, Guns N’ Roses oder Iron Maiden muss Aaron daher heimlich hören.

Schon regt sich der Dämon wieder. Roterfeld will raus, weit weg, in die Wiege der Menschheit: Afrika. Ein großes Buschmesser und eine LSF 50 Sonnencreme liegen versteckt im Eckschrank bereit, für den Tag an dem er abhaut.

Zum dramatischen Showdown kommt es nicht. Seine Eltern, beide Pädagogen, sehen ein, dass da etwas seltsam Starkes in ihm wohnt und ihn umtreibt. Sie lassen ihn die Schule abbrechen. „Ich wollte raus in die Wildnis. Lieber mit 18 Jahren vom Löwen gefressen, als irgendwann vom Kleinstadtbus überfahren werden.“ Fast geht sein Wunsch in Erfüllung. Sechs Monate schlägt er sich durch Botswana, Tansania, Namibia, Simbabwe, Mosambik, Malawi und Kenia – eine Riesenstrecke.

Gleich zu Anfang lässt Aaron sich von einem Bootsmann ins Okavango Delta bringen, ein Ort, wo es alle hiesigen Zoo-Tiere gibt – live und in Farbe. Zu Fuß schlägt er sich bis zum nächsten Kamp durch: das ist nicht nur verboten, sondern auch lebensgefährlich. Wildhüter wie Wilderer machen hier mit einsamen Wanderern kurzen Prozess. Wenn es dunkel wird, schreien die Hippos lauter als die Löwen. In der zivilisationsfernen Schwärze ist sein Lagerfeuer nur ein schwacher Lichtklecks und das Zelt wirkt auch nicht elefantensicher. Aaron verbringt seine erste Nacht rutschfest eingequetscht in einer Astgabel. „In dieser Nacht habe ich gelernt wie groß Angst sein kann und wie sehr man manchmal lieber zu Hause wäre.“ Auf seiner halbjährigen Reise übernachtet er immer wieder in den Dörfern der Einheimischen. Seinen 18. Geburtstag feiert er im Etosha-Nationalpark in Namibia. „Immer mehr begann ich zu verstehen, was für eine Chance es ist, in unseren Breiten zu leben. Mir wurde klar, was es bedeutet, wenn manche Dinge einfach nicht da sind, die ich zu Hause als selbstverständlich ansah.“ So findet Roterfeld in der Wildnis zurück in die Gesellschaft.

Fortan gilt für Roterfeld endgültig: Geht nicht, gibt’s nicht.

Zurück im beschaulichen Österreich drückt er die Schulbank, nimmt mit einem Freund das erste Roterfeld-Album auf, das nie erscheinen soll, und wird Radiomoderator beim ORF. Mit 19 hat er seine eigene Sendung. Radio Vorarlberg hat sich Oldies und Schlager verschrieben. Aber erst als Aaron im Horror-Film „All The Boys Love Mandy Lane“ erneut über den Klassiker „Sealed With A Kiss“ stolpert, verliebt er sich endgültig in die Nummer und beschließt, sich in die lange Reihe der Cover-Interpreten einzureihen. Bald macht er sich mit einem Tonstudio selbstständig und scheint im normalen Leben angekommen. Er widmet sich seiner zweiten großen Leidenschaft und beginnt Musik- und Video-Software zu entwickeln. Wie ein besessener arbeitet Aaron zu jeder Tages- und Nachtzeit und schreibt in dieser Zeit die Vorlage für 300 Songs und noch mehr Algorithmen und Konzepte für seine Multimedia-Software. Sein ehrgeiziges Ziel erreicht er 2 Jahre später. Die erste Software, die das Programm-Schema eines klassischen Radiosenders mit Musikredaktion, Jingles und Moderationen komplett automatisieren konnte. Doch in seiner Schublade befindet sich längst eine Liste mit Dingen, die er im Leben noch machen muss. Neben einer Off-Road Rallye und einem finnischen Schlittenhunderennen, steht da: Album  „Blood Diamond Romance“ rausbringen und in Klammern: „mit allem Drum und Dran“.

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Die Chance dazu kommt, als die internationalen Produzenten-Schwergewichte Frank und Christian Beermann, genannt die „Berman Brothers“, sein Studio mieten. Beim Arbeiten finden die Brüder auf einer Festplatte ein paar vergessene Songs, die bei den deutschstämmigen Beermann-Spürnasen sofort auf offene Ohren stoßen. Die Experten sind begeistert und bieten Roterfeld an, kostenlos ein paar der Songs für ihn zu produzieren. In zwei Monaten L.A. entstehen so der Titeltrack „Blood Diamond Romance“, „I’d Rather Ride Into Hell“ und „Sealed With A Kiss“, für das die „Bermans“ kurzerhand noch eine alte Gefälligkeit beim Prager Sinfonie Orchester einlösen. Christian Beermann fliegt anschließend gar für den Mix nach London, während Roterfeld und sein Dämon mit weniger Erfolg die Spielcasinos von Las Vegas besuchen.

So ein Deluxe-Start verpflichtet. Keine halben Sachen. Und da Aaron als „überromantischer Poète maudit“ auch den finnischen Düster Rock zu schätzen weiß, mietet er sich kurzerhand bei Hiili Hiilesmaa ein. Zu den kalifornischen Songs gesellen sich jetzt deutlich härter und frostiger „Don’t Be Afraid Of The Dark“, „If You’re Sick Of Being Bored“, „Going Down“, „You And Me In Agony“ und „Stop“. Als Ein-Mann-Projekt heuert Roterfeld Musiker und Produzenten an, behält aber immer seinen eigenen Kopf und die Zügel in der Hand.

Die L.A. Drum-Spuren lässt er von Hiili neu einspielen, was dieser auch tut - nackt! „Hiili sagt immer, er kann nichts zwischen sich und der Drum haben“, lacht Aaron. „Ich wollte unbedingt diese Wikingerattitüde rein bekommen. Keiner spielt die Snare-Drum so wie die Jungs aus dem Norden.“ Schließlich entsteht die erste Radiosingle „Great New Life“ mit Frank Bornemann in Hannover (VÖ 30.09.). „Der Song behandelt das Kernthema von Roterfeld: Die Flucht aus den Konventionen, die Metamorphose aus dem Alltag in ein Abenteuer. Im Video rette ich ein Mädchen aus der Tristesse ihres Familienlebens. Ich fahre mit einer Chevy Chevelle vor und nehme sie einfach mit.“ Sicher ein weiterer Punkt von seiner To-Do-Liste.

Als Clubsingle wirft sich „Stop“ auf die Teller, mit einem Riff, an dem man einfach nicht vorbeikommt. „Das hab ich mir in einem Gitarrengeschäft gekauft. Dieser junge Typ wollte mir eigentlich nur einen Verstärker vorführen und spielt dieses unglaubliche Riff. Da seine Band sich gerade aufgelöst hatte, schlug ich ihm einen Handel vor – ich bekomme das Riff und er 25% am Song.“

Textlich arbeitet Roterfeld auf vielen Baustellen, vom Liebeslied ohne Happy End, über Ängste und die Erkenntnis, dass einen vertraute Menschen mehr runterziehen und versklaven können, als der ärgste Feind („Going Down“) - alles ist möglich. Das Titelstück „Blood Diamond Romance“ beschreibt kein Techtelmechtel mit Naomi Campbell, sondern zeigt auf all die Elitesöhnchen und Machtmenschen mit schlechtem Charakter, die es von der Picke auf lernen, sich über das Wohl der Gesellschaft skrupellos für eigene Zwecke hinwegzusetzen. „BP-Manager, die den Golf von Mexiko zusauen und während das Öl noch läuft schon irgendwo auf einer Segelregatta Champagner schlürfen. Banker, die sich mit Steuergeldern retten lassen und zur Feier des Tages eine Golf-Party schmeißen. Prinzipiell bin ich mit Roterfeld nicht direkt politisch, aber das war mal nötig. Natürlich kann man den Song auch anders interpretieren. Blood, Diamond und Romance sind ja auch für sich schöne Worte...“

Bleibt die Frage: Wer ist Aaron Roterfeld?

Egal, jetzt ist er da. Mach Jagd auf Roterfeld im Oktober!

 

Single Release „Great New Life“ 30.09.2011
Album Release „Blood Diamond Romance“ 14.10.2011

 

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Zuletzt geändert am: Samstag, 04. Juni 2016 Zurück zur vorherigen Seite

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